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Milford Sound

Fjordland

Natur pur. Großartige Wälder, Buchen, vorwiegend Schwarzbuchen, Flüsse und Seen, Moore, schneebedeckte Berge, blauer Himmel, großartige Kulissen für Herr-der-Ringe-Drehorte. Man kann sich nicht satt sehen an der Schönheit der Natur. Wir sind in Fjordland und fahren zum Milford Sound. Unterwegs gibt es ständig Gelegenheiten, um anzuhalten. Zum Beispiel der Anfang vom Routeburn Track, der in einer mehrtägigen Wanderung über den Berg nach Greenstone führt. Und Drehorte von Herr der Ringe. Schlachtfelder? Oder Heldenebenen?

Schön ist die Mischung aus Regenwald und alpiner Landschaft. Genug geschwelgt. Es sind wenige Schiffe unterwegs, alle Wasserfälle haben Wasser, der Käptn läuft alle seine Punkte an, die er humorig und informativ kommentiert. Auf einigen Felsen tummeln sich jede Menge Pinguine. Die hüpfen herum, baden oder ruhen.

Das Boot fährt bis zur Einmündung des Sounds in die Tasmanischen See und streift sie symbolisch. Der Käptn meinte, sie sei ruhig wie selten. Kann man sich gut vorstellen. Darum liegen die Seals auch drinnen im ruhigen Sound auf den Felsen und wärmen in der Sonne auf den Felsen ihre Körper auf. Unter den Sterling Falls werden im Boot zuverlässig alle nass. Das sind auch irgendwie die höchsten Wasserfälle der Welt, dachte die wären woanders, liegt sicher an der Definition, ich habe es nicht so mit Superlativen, aber das spielt keine Rolle im hier und jetzt.

Das war ein erfüllendes Erlebnis im Milford Sound. Auf dem Rückweg machen wir unterwegs Foto-Pause. Dann werden alle Klischees erfüllt. Der Kea kommt, ist neugierig, besteigt den Unimog, mag gerne den Außenspiegel und kreischt so vor sich hin. Love it.

Jetzt wartet Queenstown. Aus den Erzählungen anderer Reisender würde ich für mich sagen 'Don't stay longer than necessary'. Bin sicher, das wird ein Erlebnis. Für den Action-Maniac.